Valentin Fiderer - Bergamont Racingteam

08.11.2008
Neues Team Bergamont Rennteam
RSV Hochschwarzwald.

Nach vier Jahren Renneinsatz im Zeichen des Team Vaude Simplon starte ich ab 2009 in den Farben des Bergamont Rennteam, RSV Hochschwarzwald. Zusammen mit Pascal Ketterer und Manuel Pfaff werde ich mein erstes Jahr in der Altersklasse U-23 bestreiten, was eine ganz neue Herausforderung darstellt. Das neue Team bringt auch einen eigenen Race Support mit, welches für mich eine neue Rennathmosphäre darstellen wird. Ich bin auch jeden Fall gespannt, was auf mich zukommen wird!

Ich danke dem Team Vaude Simplon, den Sponsoren und alle die damit zu tun hatten für die letzten Jahre der Unterstützung. Nur mit eurer Hilfe bin ich heute da wo ich bin!

DANKE!!!


21.09.2008
Bundesliga Bad Salzdetfurth

5. Platz in der Gesamtwertung gesichert

Durch den 10. Platz im letzten und entscheidenden Rennen in Bad Salzdetfurth nähe Hildesheim konnte ich mich in der Gesamtwertung der Junioren Bundesliga noch unter die Top 5 vorkämpfen.
Noch immer nicht ganz erholt vom 6 h Rennen in Blaubeuren, ging ich ganz ohne Druck an den Start.
Auf einer technisch sehr anspruchsvollen Strecke, bei sehr guten Bedingungen, konnte ich mich gleich von Start weg unter die Top 10 platzieren. Zur Mitte des Rennens ging mein Motor auch noch einmal richtig an, und ich befand mich zwischenzeitlich auf dem 6. Rang, allerdings musste ich dann dem hohen Anfangstempo Tribut zollen, und war bis zu letzten Runde auf den 9. Platz zurückgefallen, und verlor dann leider am Ende noch den Zielsprint gegen einen Dänischen Nationalfahrer. Dennoch bin ich nun Glücklich über das Saisonende, und freue mich nun auf eine schöne 4 Wochen „Winterpause“!


30.08.2008
6 Stunden Rennen Blaubeuren

3. Platz für das Team Schnitzelwecke Ralf Genal und Valentin Fiderer

Aus guter Laune startete ich am Wochenende mit meinem sehr guten Freund und Vereinskameraden Ralf Genal zum ersten mal bei einem 6 Stunden Rennen…
Ohne jegliche Erfahrung fuhren wir gleich einmal drauf los, und dachten wir können als zweier Team mit dem 4er Teams mitmischen. So mussten wir dem hohen Anfangstempo schnell einbüsen. Natürlich führten wir die Wertung der zweier Teams an, aber nach der Rennhälfte holte uns das Sieger- Duo vom 24h Rennen von München dann ein, sodass wir auf Platz zwei zurückfielen, uns diesen aber mit ca 4 Minuten Vorsprung sicherten.
Allerdings waren wir wohl wieder vom Pech verfolgt, als ich nach 5,5 h direkt am Anfang der 4,8 km langen Runde einen Plattfuß bekam, dies bedeutete, dass ich die restliche Runde zu Fuß gehen musste, was nicht sehr einfach ist, nach 5 h im Sattel, so verloren wir auch noch den 2. Platz aber freuten uns im Ziel schließlich dennoch über Platz 3.


10.-16.08.2008
VAUDE Transschwarzwald

Nicht wie gewohnt in Orange, sondern über den BDR im Nationaltrikot war ich mit meinem Kaderkollegen Manne Reis vom SKS Team unterwegs auf der Transschwarzwald. Dem wohl härtesten Etappenrennen in Deutschland. Durch die Übertragung auf DSF, waren die Profis stark vertreten, was es mir als sehr jungem Fahrer sehr erschwerte.
Dennoch konnte ich es als sehr gutes Training nutzen, und auch auf einigen Etappen in der Spitzengruppe mithalten. Und bei einer Etappe auch unter die Top 15 zu fahren.
Dennoch war ich nach den 560 Kilometern und knappen 14000 Höhenmetern sehr erschöpft, aber auch erfreut, meine Gesamtplatzierung des letzten Jahres in der Herrenklasse um einen Platz auf den 17. Platz zu verbessern, was ich als sehr erfolgreich ansehe, bei dem hochkarätigen Starterfeld.


19.07.2008
DM St. Märgen

Ziel für die DM knapp verfehlt - 6. Platz

Nur knapp verfehlte ich mein angestrebtes Ziel bei den Deutschen Meisterschaften in St. Märgen. Doch die Titelkämpfe waren sehr heiß umstritten, und es war klar, dass es tagesformabhängig sein wird. So bildete sich gleich von Start weg, eine 6 köpfige Spitzengruppe, in der ich mit vertreten war. Diese wurde dann Mitte des Rennens durch einen Fahrfehler vom Fahrer vor mir gesprengt, so dass eine Lücke entstand, und ich etwas Abstand erlitt. Allerdings konnte ich in den letzten beiden Runden noch mal bis auf 10 Sekunden auf den 5. Platz heranfahren, letztendlich fehlte mir dann nach über einer Stunde Rennzeit die Kraft. Dennoch sehr erfreut und glücklich, dass ich jetzt die wichtigsten Rennen hinter mich gebracht habe, und nun eine kleine Sommerpause mit einem Urlaub auf Zypern einlegen werde.


13.07.2008
Bundesliga Saalhausen

Nach hartem Kampf mit Platz 7 belohnt

Durch starke Regengüsse am Vorabend und durch die vielen Marathonfahrer am Vortag, wurde die Strecke technisch sehr anspruchsvoll, was mir eigentlich sehr entgegen kommt, allerdings schläft die Konkurrenz auch nicht, und es bildete sich gleich zu Beginn wieder eine Spitzengruppe mit 8 Fahrern, welche sich dann allerdings schnell in zwei kleine Gruppen aufteilte.
So fuhr ich in der Gruppe um Platz 6 mit.
Durch einen kleine Fahrfehler in der letzten Runde, verlor ich in der Abfahrt den Anschluss an die Gruppe, und musste mich somit dem 7. Platz zufrieden geben, und werde nun positiv auf die anstehenden Deutschen Meisterschaften blicken.


29.06.2008
Austrian Cup Kitzbül

Erster Sieg bei der österreichischen Bundesliga

Mit etwas Wut im Bauch von der WM aber dennoch mit der WM-Form siegte ich eine Woche nach der Weltmeisterschaft in Kitzbühl. Ich ließ an diesem Tag nichts anbrennen und sicherte mir auf der wohl technisch anspruchsvollsten Strecke in Österreich nach 6 harten Runden einen Start-Ziel Sieg.


22.06.2008
Weltmeisterschaft im Val di Sole in Italien

Mit Pech auf Platz 42...

Nicht viel Glück hatte ich wohl bei meinem wichtigsten Rennen in diesem Jahr erwischt.
Zuerst musste ich aus der letzten Startreihe an Position 105 rum starten, doch dann schien für mich das Rennen sehr gut zu laufen. Direkt nach der Startrunde konnte ich mich unter den Top 50 behaupten, und fuhr in den kommenden zwei Runden auf den erstaunlichen 18 Platz nach vorne. Allerdings verfolgte mich in der letzten Runde gleich zweimal das Pech, als ich auf Platz 19 liegend durch einen Kettenklemmer rund 20 Plätze verlor, und 3 km vor dem ziel erneut auf die Plätze zurückgewiesen wurde durch technische Probleme, so dass ich schließlich das Rennen auf Platz 42 beendete, was bei 120 Startern ein sehr beachtliches Ergebnis ist, mich aber leider nicht zufrieden stellt.


08.06.2008
Schwaben Cup Dettingen

Mit Platz zwei beim letzten Rennen vor der Weltmeisterschaft

Mit viel Selbstbewusstsein, werde ich nun in zwei Wochen zur Weltmeisterschaft reisen, nachdem ich bei meinem letzten Testrennen in Dettingen ein sehr gutes Rennen abgeliefert habe, und mir den zweiten Podiumsplatz bei starker Konkurrenz sicherte.
Die sehr heißen sommerlichen Temperaturen und der steile Anstieg in Dettingen kamen mir sehr wohl entgegen, allerdings konnte ich an diesem Tag dem heimischen Piloten Markus Nicolai nicht folgen, und schenkte ihm in gewisser weiße auch seinen Sieg vor heimischen Publikum.


25.05.2008
Bundesliga Heubach

WM Nominierung gesichert!

Durch meinen 7. Platz beim letzten Bundesligarennen vor dem Weltmeisterschaft, konnte ich mir nach dem sehr heftigen raftausdauerlehrgang im Hinblick auf die WM, die Nominierung sichern.
Durch sehr harte Trainingseinheiten in den Wochen zuvor, ist die komplette WM Gruppe ohne irgendwelche Ambitionen am späten Samstagabend erst um 22 Uhr in Heubach angereist, was dem frühen Start um 8.30 Uhr nicht sehr entgegenkam.
Allerdings konnten wir die Sache entspannt angehen, weil wir keine großen Verpflichtungen hatten, so fuhr ich durch ein beherztes Rennen immer auf Position 6. Diese verlor ich allerdings dann 300 Meter vor dem Ziel, als auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke meine Konzentration am Ende zu sehr nachgelassen hatte und ich schwer stürzte. Glücklicherweise blieb ich jedoch mein Fahrrad nicht unverletzt.


17.05.2008
Europameisterschaft St. Wendel

Am Samstag um 11.30 Uhr fiel für 108 Fahrer aus ganz Europa der Startschuss über 5 sehr lange aber technisch nicht all zu anspruchsvolle 7,2km lange Runden.
Weiter hinten aufgestellt, erwischte ich noch einen akzeptablen Start, da es direkt nach dem Start gleich zweimal krachte, ich zwar nicht vom Bike musste, aber immer aufgehalten wurde. So war es gleich sehr schwer, den Anschluss nach vorne zu halten, da gleich ein 150 m großes Loch zur 20 Mann Spitzengruppe gerissen wurde. So reihte ich mich anfangs der ersten Runde um Platz 22 rum ein. Und fuhr bis Ende der Runde auf Platz 18 vor.
Langsam bildeten sich auf dem Kurs einzelne Gruppen. Und ich reihte mich in der zweiten und dritten Runde in einer 5 Mann Gruppe um Position 21 ein.
Unter einem kleinen Hänger während des Rennens, so dass eine weitere 10 Mann Gruppe an mir vorbeifuhr, ohne dass ich mithalten konnte..
In der letzten Runde raffte ich noch mal meine ganzen Kräfte zusammen und sicherte mir im Ziel schließlich den 34. Rang, als vierter Deutscher was bei diesem Top besetzten Starterfeld eine sehr gute Leistung ist. Dennoch bin ich nicht ganz zufrieden .
Jetzt muss ich noch um meine Qualifikation für die anstehenden Weltmeisterschaften in 4 Wochen bangen....


03.05.2008
Marathon Gardasee

Zur kleinen Abwechslung und als gutes Training, bin ich vergangenes Wochenende beim Marathon Festival am Gardasee in Riva gestartet und hab mir noch ein paar sonnige Tage in Italien gegönnt, da ich durch die Feiertage bereits am Mittwochabend angereist war. Der Startschuss allerdings fiel am Samstagmorgen bereits um 8 Uhr, was ein sehr frühes aufstehen hervorbrachte.
Dennoch fühlte ich mich geehrt, dass ich in Startblock A mit allen Profis und meinen ganzen Teamkollegen starten durfte. Es wurde direkt von Anfang an ein sehr hohes Tempo angelegt, dem ich allerdings gut folgen konnte. Nach 5 km im flachen, ging es direkt in den ersten und für mich quasi auch letzten großen Anstieg über 1500 Höhenmeter. Diesen bewältigte ich allerdings sehr stark, und konnte anfangs noch in der Spitzengruppe mit den ganzen späteren Siegern mitfahren. Erst später ließ ich bewusst etwas los, um nicht zu überdrehen.
So fuhr ich zusammen mit der Rothaus Fraktion geschlossen den ersten Berg hoch. Und als der Gipfel nach über 1,5 h in Sicht war, drehte ich noch einmal auf. Dann machte ich in der Abfahrt wieder viele Plätze und auch viel Zeit gut.
So dass ich unbewusst nach der Abzweigung auf die kleine Runde auf der Ebene auf den letzten 20 km auf Platz zwei lag. Natürlich fuhr ich Anschlag, jedoch hab ich da zwei kleine Hügelchen in den Weinbergen mächtig unterschätzt, so dass diese nocheinmal sehr Kräfte raubend waren, so dass zweie Kontrahenten auf mich auffuhren, mit denen ich dann die letzten Kilometer zusammen in Angriff nahm. Was auch ganz gut funktionierte, allerdings war ich am Ende so platt, und bat die zwei mich einfach in ihrem Windschatten mitzuziehen.
So dass ich letztendlich nach über 2 Stunden und 55 km mit 170 Höhenmetern im Ziel auf dem 4. Platz landete.
Was mich wahnsinnig gefreut hat.


26.04.2008
Worldcup Offenburg

Am Samstag um 15.30 Uhr fiel in Rammersweier der Startschuss zum zweiten und letzten Juniorenworldcup.
Am Start waren erneut über 120 internationale Fahrer, und ich war mittendrin statt nur dabei Mitten im Feld gestartet, drückte ich mich Anfangs des Rennens gleich mal mit hohem Tempo nach vorne, und reihte mich gleich unter den ersten 20 ein, dies kostete mich in der zweiten Runde allerdings schon viel Kraft und ich musste dem hohen Tempo Tribut zollen, so dass ich viel Gas wegnehmen musste und ca 10 Plätze wieder verlor. Doch dann ging der Motor wieder an, und ich konnte richtig aufdrehen.
So fuhr ich bis zur 4. von 5 zu fahrenden Runden wieder bis auf den 16 Rang nach vorne. Allerdings war ich dann in der letzten Runde erneut so ausgepowert und verlor am Ende leider nochma 5 Plätze. So dass ich im Ziel dennoch mit meinem 21. Platz erneut als 5. Deutscher sehr zufrieden sein kann.
Am meißten freute mich die Inoffizielle Bestätigung vom Bundestrainer über die Nominierung für die Europameisterschaft in St. Wendel am 17. Mai.


19.04.2008
Worldcup Houffalize


Bereits am Donnerstag morgen ging die Reise ins belgische Houffalize zum ersten Weltcup.
Durch die frühe Anreise blieb mir viel Stress erspart, und ich konnte mir in Ruhe die technisch sehr schwierige Strecke einprägen, und am Freitag noch einmal eine gute Vorbelastung fahren, bevor am Samstagmittag um 12 Uhr der Startschuss über die 3 Runden mit jeweils 7,6 km und 310 Höhenmetern und einer Startloop fiel.
Am Start standen über 150 Junioren. Ich leider aufgrund meines nicht zufriedenstellenden Ergebnis von Münsingen wurde als letzter Deutscher auf Position 100 ins Rennen geschickt, was für mich am Start bedeutete erst einmal volle Kanne nach vorne an dem bis zu 15% Prozent steilen Startberg. So konnte ich mich oben vor dem ersten Singletrail bereits auf Postion 50 rum einreihen, allerdings staute sich das Feld anfangs gewaltig...
Ich kam jedoch gut in meinen Rhythmus so dass ich mich immer nach vorne orientierte, und nach der ersten Runde bereits auf Platz 30 zu finden war. In der zweiten Runde hatte ich dann einen kleinen Hänger und fiel etwas zurück, was ich dann in der letzten Runde wieder gutmachen konnte.
Letztendlich wurde ich mit dem 26 Platz belohnt. Als 5. bester Deutscher bin ich ganz zufrieden mit diesem Resultat.


13.04.2008
Bundesliga Münsingen

Der Startschuss zum ersten Bundesliga Renne in Münsingen ist am Wochenende gefallen. Leider ist es für mich nicht so gut gelaufen, wie ich mir erhofft hatte.
Bereits morgens um 8.30 Uhr bei Temperaturen um den Gefrierpunkt standen über 110 internationale Mountainbiker bereit sich den 5 Runden zu stellen.
Durch einen sehr guten Startplatz in der ersten Reihe konnte ich dem Startgetümmel sehr gut aus dem Weg gehen. Allerdings konnte ich meine Position nicht lange halten.
Ich fühlte mich einfach nicht gut. So reihte ich mich in der ersten Runde gerade so noch unter ten Top 15 ein, was ich dann auch 3 Runden halten konnte, aber mir fehlte das ganze Rennen über einfach die nötige Kraft. So dass ich letztendlich mit dem 22 Platz nicht ganz zufrieden war.
Aber ich habe nach den nötigen Fehlern gesucht, und versuche nun am kommenden Wochenende beim Junioren Weltcup im belgischen Houffalize meine eigentliche Form zu zeigen.


05.04.2008
Swisswopercup Winterthur (Schweiz)

Etwas lang ist es am Vorabend noch geworden, als auf der Teampräsentation vom VAUDE- Simplon-TEAM am Freitagabend noch die neuen Fahrer und ihr Material vorgestellt wurden.
Dennoch war ich am nächsten morgen bereits früh mit meiner Mutter unterwegs auf dem Weg in die Schweiz, also unser Auto genau 3 km vor der Grenze stehen blieb und sich nicht mehr vom Fleck rührte....Wohl war ich noch etwas leichtsinnig vom wenigen schlaf, als ich beschloss die letzten 40 km von Bietingen bis nach Winterthur mit dem Bike und den wichtigsten Sachen in meinem VAUDE Rucksack auf dem Rücken zu packen und einfach drauf loszufahren, also machte ich mich mit einer Landkarte auf den Weg.Jedoch blieb mir nicht viel Zeit, da der Startschuss zum Rennen pünktlich um 11 Uhr fiel.Völlig erschöpft und durchgeschwitzt hab ich um 10.55 Uhr letztendlich nach über 1,5h Winterthur erreicht, leider stand ich noch ohne Startnummer im Start-Ziel Gelände, als alle schon aufgestellt waren und bereit waren, holte ich mir erst mal noch meine Startnummer.
Ein Riesen Dankeschön noch einmal an die ganzen lieben hilfsbereiten Schweizer, die mir in den 5 Minuten bis zum Start geholfen haben. Ebenso ein großes Dankeschön an Familie Reis, die mich während dem Rennen noch verpflegt hat, auch wenn Manne nicht mehr bei mir im Team fährt, sowie Familie Thoma, die mir nach dem Rennen mit warmen Schuhen und Ersatzsachen zur Seite stand.
Und schon ging es dann auch los, ohne einmal die Runde abzufahren bin ich direkt gestartet, allerdings aus der letzten Reihe. Ich kämpfte mich also erst mal durchs Feld durch, und besichtigte noch nebenbei die Strecke. So lief auch alles bis zur 3. von 6 zu fahrenden Runden sehr gut. Auf Position 18 liegend, musste ich dass Rennen dann allerdings in der 4 Runde aufgeben, nachdem ich wohl schon ein zu schnelles Rennen auf den Schweizer Landstraßen gefahren bin.Dumm gelaufen kann man da nur sagen. Jedoch war der Trainingseffekt sehr hoch. Und so kann ich gespannt auf nächstes WE nach Münsingen schauen.


30.03.2008
Kaderlehrgang + Swisspowercup Buchs (Schweiz)

Zum zweiten und letzten Vorbereitungslehrgang trafen sich die Biker der Juniorennationalmannschaft mal wieder in Freiburg. Auf dem Programm standen so gut wie nur intensive Einheiten auf dem Bike, sowie Krafttraining im Olympiastützpunkt. Das Wetter verhinderte wohl so manch längere Freeride Touren, diese wurden dann halt mit mehr Intensität geschmückt. Zum Abschluss dieses Lehrgang stand dann der erste Lauf zum Swisspowercup an.
Die komplette Mannschaft reiste bereits am Samstag geschlossen an. Große Hoffnungen oder Ansprüche gab es von Bundestrainer Speedy nicht, da dieser uns die letzten 10 Tage sehr hart rangenommen hatte. So versuchte jeder das beste daraus zu machen. Die nächste Hürde war dann zusätzlich noch die Zeitumstellung, welche uns noch eine Stunde schlaf in der Nacht kostete, was so manchem zum Verhängnis wurde, da der Startschuss von unserem Rennen bereits um 9 Uhr fiel. Jedoch gut weggekommen konnte ich mich im Rennen sehr gut behaupten.
Ich reihte mich Anfangs direkt unter den Top 15 ein, zeitweise auch unter den Top10, aber gegen Ende des Rennens spürte ich das Trainingslager dann doch noch in den Beinen. Zumal die Runde mit ihren 5,2 km und 270 Hm pro Runde sehr anspruchsvoll war. So verlor ich gegen Ende des Rennens noch einige Plätze, da mir oben raus noch ein bisschen die Intensiven Trainingseinheiten fehlen und beendet dennoch zufrieden das Rennen auf einem 18. Rang.


15.03.2008
Trainingsrennen Volkertshausen

Nachdem ich mich jetzt mit genügend Training auf die Saison vorbereitet hatte, war es am Wochenende Zeit ins Renngeschehen einzusteigen, dafür war der 2. Lauf zum Hegau Bodensee Cup optimal. Etwa genau in der Mitte zwischen Freiburg und Ravensburg, so dass mich meine Mutter abholte.Das Rennen war nicht wirklich unterteilt, was für mich also Juniorenfahrer bedeutet mit der U23 und Elite sowie Masters-Klasse zusammen zu starten. 80 Minuten waren vorgeschrieben. Mein Ziel für das Rennen war es Rennhärte zu sammeln und mich nicht abzulegen. Das meisterte ich in den vielen gefahrenen Runden sehr gut.
Des öfteren attackierte ich zum Spaß raus einmal um meinen Puls hochzujagen. Aber um bei den entscheidenden Attacken der GS3 Profis vom Team Ista mithalten zu können hat es schließlich doch nicht gereicht.
Jedenfalls war ich sehr zufrieden, also ich 1h und 23 min das Ziel im Hauptfeld erreichte.


valentin.fiderer.de