Nach vier Jahren Renneinsatz im Zeichen des Team Vaude Simplon starte
ich ab 2009 in den Farben des Bergamont Rennteam, RSV Hochschwarzwald.
Zusammen mit Pascal Ketterer und Manuel Pfaff werde ich mein erstes
Jahr in der Altersklasse U-23 bestreiten, was eine ganz neue
Herausforderung darstellt. Das neue Team bringt auch einen eigenen Race
Support mit, welches für mich eine neue Rennathmosphäre darstellen
wird. Ich bin auch jeden Fall gespannt, was auf mich zukommen wird!
Ich danke dem Team Vaude Simplon, den Sponsoren und alle die damit zu
tun hatten für die letzten Jahre der Unterstützung. Nur mit eurer Hilfe
bin ich heute da wo ich bin!
DANKE!!!
5. Platz in der Gesamtwertung gesichert
Durch den 10. Platz im letzten und entscheidenden Rennen in Bad
Salzdetfurth nähe Hildesheim konnte ich mich in der Gesamtwertung der
Junioren Bundesliga noch unter die Top 5 vorkämpfen.
Noch immer nicht ganz erholt vom 6 h Rennen in Blaubeuren, ging ich
ganz ohne Druck an den Start.
Auf einer technisch sehr anspruchsvollen Strecke, bei sehr guten
Bedingungen, konnte ich mich gleich von Start weg unter die Top 10
platzieren. Zur Mitte des Rennens ging mein Motor auch noch einmal
richtig an, und ich befand mich zwischenzeitlich auf dem 6. Rang,
allerdings musste ich dann dem hohen Anfangstempo Tribut zollen, und
war bis zu letzten Runde auf den 9. Platz zurückgefallen, und verlor
dann leider am Ende noch den Zielsprint gegen einen Dänischen
Nationalfahrer. Dennoch bin ich nun Glücklich über das Saisonende, und
freue mich nun auf eine schöne 4 Wochen „Winterpause“!
3. Platz für das Team Schnitzelwecke Ralf Genal und Valentin Fiderer
Aus guter Laune startete ich am Wochenende mit meinem sehr guten Freund
und Vereinskameraden Ralf Genal zum ersten mal bei einem 6 Stunden
Rennen…
Ohne jegliche Erfahrung fuhren wir gleich einmal drauf los, und dachten
wir können als zweier Team mit dem 4er Teams mitmischen. So mussten wir
dem hohen Anfangstempo schnell einbüsen. Natürlich führten wir die
Wertung der zweier Teams an, aber nach der Rennhälfte holte uns das
Sieger- Duo vom 24h Rennen von München dann ein, sodass wir auf Platz
zwei zurückfielen, uns diesen aber mit ca 4 Minuten Vorsprung sicherten.
Allerdings waren wir wohl wieder vom Pech verfolgt, als ich nach 5,5 h
direkt am Anfang der 4,8 km langen Runde einen Plattfuß bekam, dies
bedeutete, dass ich die restliche Runde zu Fuß gehen musste, was nicht
sehr einfach ist, nach 5 h im Sattel, so verloren wir auch noch den 2.
Platz aber freuten uns im Ziel schließlich dennoch über Platz 3.
Nicht wie gewohnt in Orange, sondern über den BDR im Nationaltrikot war
ich mit meinem Kaderkollegen Manne Reis vom SKS Team unterwegs auf der
Transschwarzwald. Dem wohl härtesten Etappenrennen in Deutschland.
Durch die Übertragung auf DSF, waren die Profis stark vertreten, was es
mir als sehr jungem Fahrer sehr erschwerte.
Dennoch konnte ich es als sehr gutes Training nutzen, und auch auf
einigen Etappen in der Spitzengruppe mithalten. Und bei einer Etappe
auch unter die Top 15 zu fahren.
Dennoch war ich nach den 560 Kilometern und knappen 14000 Höhenmetern
sehr erschöpft, aber auch erfreut, meine Gesamtplatzierung des letzten
Jahres in der Herrenklasse um einen Platz auf den 17. Platz zu
verbessern, was ich als sehr erfolgreich ansehe, bei dem hochkarätigen
Starterfeld.
Ziel für die DM knapp verfehlt - 6. Platz
Nur knapp verfehlte ich mein angestrebtes Ziel bei den Deutschen
Meisterschaften in St. Märgen. Doch die Titelkämpfe waren sehr heiß
umstritten, und es war klar, dass es tagesformabhängig sein wird. So
bildete sich gleich von Start weg, eine 6 köpfige Spitzengruppe, in der
ich mit vertreten war. Diese wurde dann Mitte des Rennens durch einen
Fahrfehler vom Fahrer vor mir gesprengt, so dass eine Lücke entstand,
und ich etwas Abstand erlitt. Allerdings konnte ich in den letzten
beiden Runden noch mal bis auf 10 Sekunden auf den 5. Platz
heranfahren, letztendlich fehlte mir dann nach über einer Stunde
Rennzeit die Kraft. Dennoch sehr erfreut und glücklich, dass ich jetzt
die wichtigsten Rennen hinter mich gebracht habe, und nun eine kleine
Sommerpause mit einem Urlaub auf Zypern einlegen werde.
Nach hartem Kampf mit Platz 7 belohnt
Durch starke Regengüsse am Vorabend und durch die vielen Marathonfahrer
am Vortag, wurde die Strecke technisch sehr anspruchsvoll, was mir
eigentlich sehr entgegen kommt, allerdings schläft die Konkurrenz auch
nicht, und es bildete sich gleich zu Beginn wieder eine Spitzengruppe
mit 8 Fahrern, welche sich dann allerdings schnell in zwei kleine
Gruppen aufteilte.
So fuhr ich in der Gruppe um Platz 6 mit.
Durch einen kleine Fahrfehler in der letzten Runde, verlor ich in der
Abfahrt den Anschluss an die Gruppe, und musste mich somit dem 7. Platz
zufrieden geben, und werde nun positiv auf die anstehenden Deutschen
Meisterschaften blicken.
Erster Sieg bei der österreichischen Bundesliga
Mit etwas Wut im Bauch von der WM aber dennoch mit der WM-Form siegte
ich eine Woche nach der Weltmeisterschaft in Kitzbühl. Ich ließ an
diesem Tag nichts anbrennen und sicherte mir auf der wohl technisch
anspruchsvollsten Strecke in Österreich nach 6 harten Runden einen
Start-Ziel Sieg.
Mit Pech auf Platz 42...
Nicht viel Glück hatte ich wohl bei meinem wichtigsten Rennen in diesem
Jahr erwischt.
Zuerst musste ich aus der letzten Startreihe an Position 105 rum
starten, doch dann schien für mich das Rennen sehr gut zu laufen.
Direkt nach der Startrunde konnte ich mich unter den Top 50 behaupten,
und fuhr in den kommenden zwei Runden auf den erstaunlichen 18 Platz
nach vorne. Allerdings verfolgte mich in der letzten Runde gleich
zweimal das Pech, als ich auf Platz 19 liegend durch einen
Kettenklemmer rund 20 Plätze verlor, und 3 km vor dem ziel erneut auf
die Plätze zurückgewiesen wurde durch technische Probleme, so dass ich
schließlich das Rennen auf Platz 42 beendete, was bei 120 Startern ein
sehr beachtliches Ergebnis ist, mich aber leider nicht zufrieden
stellt.
Mit Platz zwei beim letzten Rennen vor der Weltmeisterschaft
Mit viel Selbstbewusstsein, werde ich nun in zwei Wochen zur
Weltmeisterschaft reisen, nachdem ich bei meinem letzten Testrennen in
Dettingen ein sehr gutes Rennen abgeliefert habe, und mir den zweiten
Podiumsplatz bei starker Konkurrenz sicherte.
Die sehr heißen sommerlichen Temperaturen und der steile Anstieg in
Dettingen kamen mir sehr wohl entgegen, allerdings konnte ich an diesem
Tag dem heimischen Piloten Markus Nicolai nicht folgen, und schenkte
ihm in gewisser weiße auch seinen Sieg vor heimischen Publikum.
WM Nominierung gesichert!
Durch meinen 7. Platz beim letzten Bundesligarennen vor dem
Weltmeisterschaft, konnte ich mir nach dem sehr heftigen
raftausdauerlehrgang im Hinblick auf die WM, die Nominierung sichern.
Durch sehr harte Trainingseinheiten in den Wochen zuvor, ist die
komplette WM Gruppe ohne irgendwelche Ambitionen am späten Samstagabend
erst um 22 Uhr in Heubach angereist, was dem frühen Start um 8.30 Uhr
nicht sehr entgegenkam.
Allerdings konnten wir die Sache entspannt angehen, weil wir keine
großen Verpflichtungen hatten, so fuhr ich durch ein beherztes Rennen
immer auf Position 6. Diese verlor ich allerdings dann 300 Meter vor
dem Ziel, als auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke meine
Konzentration am Ende zu sehr nachgelassen hatte und ich schwer
stürzte. Glücklicherweise blieb ich jedoch mein Fahrrad nicht
unverletzt.
Am Samstag um 11.30 Uhr fiel für 108 Fahrer aus ganz Europa der
Startschuss über 5 sehr lange aber technisch nicht all zu
anspruchsvolle 7,2km lange Runden.
Weiter hinten aufgestellt, erwischte ich noch einen akzeptablen Start,
da es direkt nach dem Start gleich zweimal krachte, ich zwar nicht vom
Bike musste, aber immer aufgehalten wurde. So war es gleich sehr
schwer, den Anschluss nach vorne zu halten, da gleich ein 150 m großes
Loch zur 20 Mann Spitzengruppe gerissen wurde. So reihte ich mich
anfangs der ersten Runde um Platz 22 rum ein. Und fuhr bis Ende der
Runde auf Platz 18 vor.
Langsam bildeten sich auf dem Kurs einzelne Gruppen. Und ich reihte
mich in der zweiten und dritten Runde in einer 5 Mann Gruppe um
Position 21 ein.
Unter einem kleinen Hänger während des Rennens, so dass eine weitere 10
Mann Gruppe an mir vorbeifuhr, ohne dass ich mithalten konnte..
In der letzten Runde raffte ich noch mal meine ganzen Kräfte zusammen
und sicherte mir im Ziel schließlich den 34. Rang, als vierter
Deutscher was bei diesem Top besetzten Starterfeld eine sehr gute
Leistung ist. Dennoch bin ich nicht ganz zufrieden .
Jetzt muss ich noch um meine Qualifikation für die anstehenden
Weltmeisterschaften in 4 Wochen bangen....
Zur kleinen Abwechslung und als gutes Training, bin ich vergangenes
Wochenende beim Marathon Festival am Gardasee in Riva gestartet und hab
mir noch ein paar sonnige Tage in Italien gegönnt, da ich durch die
Feiertage bereits am Mittwochabend angereist war. Der Startschuss
allerdings fiel am Samstagmorgen bereits um 8 Uhr, was ein sehr frühes
aufstehen hervorbrachte.
Dennoch fühlte ich mich geehrt, dass ich in Startblock A mit allen
Profis und meinen ganzen Teamkollegen starten durfte. Es wurde direkt
von Anfang an ein sehr hohes Tempo angelegt, dem ich allerdings gut
folgen konnte. Nach 5 km im flachen, ging es direkt in den ersten und
für mich quasi auch letzten großen Anstieg über 1500 Höhenmeter. Diesen
bewältigte ich allerdings sehr stark, und konnte anfangs noch in der
Spitzengruppe mit den ganzen späteren Siegern mitfahren. Erst später
ließ ich bewusst etwas los, um nicht zu überdrehen.
So fuhr ich zusammen mit der Rothaus Fraktion geschlossen den ersten
Berg hoch. Und als der Gipfel nach über 1,5 h in Sicht war, drehte ich
noch einmal auf. Dann machte ich in der Abfahrt wieder viele Plätze und
auch viel Zeit gut.
So dass ich unbewusst nach der Abzweigung auf die kleine Runde auf der
Ebene auf den letzten 20 km auf Platz zwei lag. Natürlich fuhr ich
Anschlag, jedoch hab ich da zwei kleine Hügelchen in den Weinbergen
mächtig unterschätzt, so dass diese nocheinmal sehr Kräfte raubend
waren, so dass zweie Kontrahenten auf mich auffuhren, mit denen ich
dann die letzten Kilometer zusammen in Angriff nahm. Was auch ganz gut
funktionierte, allerdings war ich am Ende so platt, und bat die zwei
mich einfach in ihrem Windschatten mitzuziehen.
So dass ich letztendlich nach über 2 Stunden und 55 km mit 170
Höhenmetern im Ziel auf dem 4. Platz landete.
Was mich wahnsinnig gefreut hat.
Am Samstag um 15.30 Uhr fiel in Rammersweier der Startschuss zum
zweiten und letzten Juniorenworldcup.
Am Start waren erneut über 120 internationale Fahrer, und ich war
mittendrin statt nur dabei Mitten im Feld gestartet, drückte ich mich
Anfangs des Rennens gleich mal mit hohem Tempo nach vorne, und reihte
mich gleich unter den ersten 20 ein, dies kostete mich in der zweiten
Runde allerdings schon viel Kraft und ich musste dem hohen Tempo Tribut
zollen, so dass ich viel Gas wegnehmen musste und ca 10 Plätze wieder
verlor. Doch dann ging der Motor wieder an, und ich konnte richtig
aufdrehen.
So fuhr ich bis zur 4. von 5 zu fahrenden Runden wieder bis auf den 16
Rang nach vorne. Allerdings war ich dann in der letzten Runde erneut so
ausgepowert und verlor am Ende leider nochma 5 Plätze. So dass ich im
Ziel dennoch mit meinem 21. Platz erneut als 5. Deutscher sehr
zufrieden sein kann.
Am meißten freute mich die Inoffizielle Bestätigung vom Bundestrainer
über die Nominierung für die Europameisterschaft in St. Wendel am 17.
Mai.
Bereits am Donnerstag morgen ging die Reise ins belgische Houffalize
zum ersten Weltcup.
Durch die frühe Anreise blieb mir viel Stress erspart, und ich konnte
mir in Ruhe die technisch sehr schwierige Strecke einprägen, und am
Freitag noch einmal eine gute Vorbelastung fahren, bevor am
Samstagmittag um 12 Uhr der Startschuss über die 3 Runden mit jeweils
7,6 km und 310 Höhenmetern und einer Startloop fiel.
Am Start standen über 150 Junioren. Ich leider aufgrund meines nicht
zufriedenstellenden Ergebnis von Münsingen wurde als letzter Deutscher
auf Position 100 ins Rennen geschickt, was für mich am Start bedeutete
erst einmal volle Kanne nach vorne an dem bis zu 15% Prozent steilen
Startberg. So konnte ich mich oben vor dem ersten Singletrail bereits
auf Postion 50 rum einreihen, allerdings staute sich das Feld anfangs
gewaltig...
Ich kam jedoch gut in meinen Rhythmus so dass ich mich immer nach vorne
orientierte, und nach der ersten Runde bereits auf Platz 30 zu finden
war. In der zweiten Runde hatte ich dann einen kleinen Hänger und fiel
etwas zurück, was ich dann in der letzten Runde wieder gutmachen konnte.
Letztendlich wurde ich mit dem 26 Platz belohnt. Als 5. bester
Deutscher bin ich ganz zufrieden mit diesem Resultat.
Der Startschuss zum ersten Bundesliga Renne in Münsingen ist am
Wochenende gefallen. Leider ist es für mich nicht so gut gelaufen, wie
ich mir erhofft hatte.
Bereits morgens um 8.30 Uhr bei Temperaturen um den Gefrierpunkt
standen über 110 internationale Mountainbiker bereit sich den 5 Runden
zu stellen.
Durch einen sehr guten Startplatz in der ersten Reihe konnte ich dem
Startgetümmel sehr gut aus dem Weg gehen. Allerdings konnte ich meine
Position nicht lange halten.
Ich fühlte mich einfach nicht gut. So reihte ich mich in der ersten
Runde gerade so noch unter ten Top 15 ein, was ich dann auch 3 Runden
halten konnte, aber mir fehlte das ganze Rennen über einfach die nötige
Kraft. So dass ich letztendlich mit dem 22 Platz nicht ganz zufrieden
war.
Aber ich habe nach den nötigen Fehlern gesucht, und versuche nun am
kommenden Wochenende beim Junioren Weltcup im belgischen Houffalize
meine eigentliche Form zu zeigen.
Etwas lang ist es am Vorabend noch geworden, als auf der
Teampräsentation vom VAUDE- Simplon-TEAM am Freitagabend noch die neuen
Fahrer und ihr Material vorgestellt wurden.
Dennoch war ich am nächsten morgen bereits früh mit meiner Mutter
unterwegs auf dem Weg in die Schweiz, also unser Auto genau 3 km vor
der Grenze stehen blieb und sich nicht mehr vom Fleck rührte....Wohl
war ich noch etwas leichtsinnig vom wenigen schlaf, als ich beschloss
die letzten 40 km von Bietingen bis nach Winterthur mit dem Bike und
den wichtigsten Sachen in meinem VAUDE Rucksack auf dem Rücken zu
packen und einfach drauf loszufahren, also machte ich mich mit einer
Landkarte auf den Weg.Jedoch blieb mir nicht viel Zeit, da der
Startschuss zum Rennen pünktlich um 11 Uhr fiel.Völlig erschöpft und
durchgeschwitzt hab ich um 10.55 Uhr letztendlich nach über 1,5h
Winterthur erreicht, leider stand ich noch ohne Startnummer im
Start-Ziel Gelände, als alle schon aufgestellt waren und bereit waren,
holte ich mir erst mal noch meine Startnummer.
Ein Riesen Dankeschön noch einmal an die ganzen lieben hilfsbereiten
Schweizer, die mir in den 5 Minuten bis zum Start geholfen haben.
Ebenso ein großes Dankeschön an Familie Reis, die mich während dem
Rennen noch verpflegt hat, auch wenn Manne nicht mehr bei mir im Team
fährt, sowie Familie Thoma, die mir nach dem Rennen mit warmen Schuhen
und Ersatzsachen zur Seite stand.
Und schon ging es dann auch los, ohne einmal die Runde abzufahren bin
ich direkt gestartet, allerdings aus der letzten Reihe. Ich kämpfte
mich also erst mal durchs Feld durch, und besichtigte noch nebenbei die
Strecke. So lief auch alles bis zur 3. von 6 zu fahrenden Runden sehr
gut. Auf Position 18 liegend, musste ich dass Rennen dann allerdings in
der 4 Runde aufgeben, nachdem ich wohl schon ein zu schnelles Rennen
auf den Schweizer Landstraßen gefahren bin.Dumm gelaufen kann man da
nur sagen. Jedoch war der Trainingseffekt sehr hoch. Und so kann ich
gespannt auf nächstes WE nach Münsingen schauen.
Zum zweiten und letzten Vorbereitungslehrgang trafen sich die Biker der
Juniorennationalmannschaft mal wieder in Freiburg. Auf dem Programm
standen so gut wie nur intensive Einheiten auf dem Bike, sowie
Krafttraining im Olympiastützpunkt. Das Wetter verhinderte wohl so
manch längere Freeride Touren, diese wurden dann halt mit mehr
Intensität geschmückt. Zum Abschluss dieses Lehrgang stand dann der
erste Lauf zum Swisspowercup an.
Die komplette Mannschaft reiste bereits am Samstag geschlossen an.
Große Hoffnungen oder Ansprüche gab es von Bundestrainer Speedy nicht,
da dieser uns die letzten 10 Tage sehr hart rangenommen hatte. So
versuchte jeder das beste daraus zu machen. Die nächste Hürde war dann
zusätzlich noch die Zeitumstellung, welche uns noch eine Stunde schlaf
in der Nacht kostete, was so manchem zum Verhängnis wurde, da der
Startschuss von unserem Rennen bereits um 9 Uhr fiel. Jedoch gut
weggekommen konnte ich mich im Rennen sehr gut behaupten.
Ich reihte mich Anfangs direkt unter den Top 15 ein, zeitweise auch
unter den Top10, aber gegen Ende des Rennens spürte ich das
Trainingslager dann doch noch in den Beinen. Zumal die Runde mit ihren
5,2 km und 270 Hm pro Runde sehr anspruchsvoll war. So verlor ich gegen
Ende des Rennens noch einige Plätze, da mir oben raus noch ein bisschen
die Intensiven Trainingseinheiten fehlen und beendet dennoch zufrieden
das Rennen auf einem 18. Rang.
Nachdem ich mich jetzt mit genügend Training auf die Saison vorbereitet
hatte, war es am Wochenende Zeit ins Renngeschehen einzusteigen, dafür
war der 2. Lauf zum Hegau Bodensee Cup optimal. Etwa genau in der Mitte
zwischen Freiburg und Ravensburg, so dass mich meine Mutter abholte.Das
Rennen war nicht wirklich unterteilt, was für mich also Juniorenfahrer
bedeutet mit der U23 und Elite sowie Masters-Klasse zusammen zu
starten. 80 Minuten waren vorgeschrieben. Mein Ziel für das Rennen war
es Rennhärte zu sammeln und mich nicht abzulegen. Das meisterte ich in
den vielen gefahrenen Runden sehr gut.
Des öfteren attackierte ich zum Spaß raus einmal um meinen Puls
hochzujagen. Aber um bei den entscheidenden Attacken der GS3 Profis vom
Team Ista mithalten zu können hat es schließlich doch nicht gereicht.
Jedenfalls war ich sehr zufrieden, also ich 1h und 23 min das Ziel im
Hauptfeld erreichte.
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